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Klinik in Kamerun

 

Schon seit 1989 werden auch in Kamerun mit Hilfe von Secours Dentaire International (SDI)  mehrere Zahnkliniken betrieben. Neben der Zahnstation im Hospital in Manyemen, im Nordwesten von Kamerun, entstand im neu errichteten Vorsorge- und Therapiezentrum ( = Health Center) in der Stadt Kumba eine weitere Zahnstation.   Neu im Aufbau befindet sich eine Zahnklinik in der Metropole Douala.

SDI liefert das komplette technische Inventar (Behandlungseinheit, Absauganlage, Kompressor, Röntgengerät, Heißluftsterilisator) und alle notwendigen Instrumente und Materialien.   

                 

Durch die von SDI durchgeführte Ausbildung konnten zwei Mitarbeiter aus den Reihen des Hospitals den Abschluss zum Zahntherapeuten erlangen, ein Mitarbeiter konnte erfolgreich zum Zahntechniker  ausgebildet werden und vier weitere erlangten eine berufliche Qualifizierung als zahnärztliches Assistenzpersonal und als Prophylaxekräfte.

Das therapeutische Spektrum umfasst Füllungen mit Amalgam und Composite unter Lokalanästhesie, Zahnentfernungen und andere zahnärztlich-chirurgische Eingriffe, endodontische Maßnahmen und Zahnreinigungen. Im zahntechnischen Labor wird herausnehmbarer partieller und totaler Zahnersatz in einfacher Kunststofftechnik angefertigt.

 

Der lokale Partner, mit dem Secours Dentaire International (SDI) in Kamerun auf dem Gebiet der zahnärztlichen Entwicklungshilfe zusammenarbeitet, ist die Presbyterian Church of Cameroon (PCC). Das große Engagement der PCC, eine medizinische Grundversorgung für die armen Bevölkerungsschichten des Landes aufzubauen und sicherzustellen, macht die PCC zum idealen unterstützungswürdigen Partner.

Um den Aktionsradius der zahnärztlichen Hilfe zu erweitern, zu deren Schwerpunkt sich zusehends die Prophylaxe durch Besuche in den Schulen mit Unterweisungen zur Vermeidung von Zahnerkrankungen entwickelt, stellte SDI 1996 die sogenannte Mobile Zahnbehandlungseinheit zur Verfügung. Die transportable Einheit unterstützt die Prophylaxetätigkeit und Behandlung insbesondere von Kindern in entlegeneren Gebieten.

 

Durch den unermüdlichen Einsatz der kamerunischen zahnärztlichen Mitarbeiter werden jährlich bis zu 40.000 Schüler untersucht und über Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Zähne unterrichtet. Es kann nicht deutlich genug betont werden, welch ungeheuer wichtigen Wert die Prophylaxetätigkeit einnimmt. Die Vorbeugung von Erkrankungen der Zähne und des Zahnhalteapparates muss die vorrangige Aufgabe der Bemühungen sein.

Unsere Erfahrungen der letzten zehn Jahre und die Daten aus den Prophylaxe Untersuchungen zeigen, dass gerade in den Städten ein höherer Kariesbefall zu verzeichnen ist und auch die Erkrankungen des Parodontiums deutlich  progredient sind.

Das Prophylaxeprogramm in Kamerun sieht jährliche Unterrichtungen in den Schulen vor. Inhalte sind die Entstehung von Erkrankungen der Zähne und des Zahnfleisches, Ernährungslehre und die adäquate Zahnpflege. Im Rahmen dieser Aufklärungsarbeit werden die Kinder  und Jugendlichen einer zahnärztlichen Inspektion unterzogen und haben die Möglichkeit, sich vor Ort behandeln zu lassen, was in vielen Fällen erst durch die mobile Behandlungseinheit möglich wird.

 

 

 

 

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